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Internet Provider vergleichen

Auf der Suche nach einem Internet Provider, der DSL anbietet, müssen Sie zunächst die Verfügbarkeit prüfen. Dazu geben Sie Ihre Vorwahlnummer ihres Telefonanschlusses in einen Tarifrechner oder in einem entsprechenden Feld auf der Homepage des Anbieters ein. Es wird überprüft, ob der Anbieter in Ihrer Region überhaupt geschäftlich tätig ist und ob es technisch möglich ist, sie mit DSL zu versorgen.
Dann müssen Sie sich darüber Gedanken machen, wie schnell der Internetzugang sein soll, den Sie benutzen wollen. Standard sind heute zwei oder sechs Mbit/s.

Standard DSL

Mit ISDN erreicht man lediglich schlappe 64 Kbit/s. Doch je schneller Sie unterwegs sind, desto mehr können Sie parallel machen und die Wartezeit verringert sich erheblich. Wenn Sie nur einen komfortabel schnellen Seitenaufbau und -wechsel haben wollen, reicht DSL 2.000. Wollen Sie darüber hinaus öfter mal etwas herunterladen, sollten Sie schon zu DSL 6.000 greifen. Das eignet sich auch gut für die Nutzung in Mehrpersonenhaushalten.

Was die Datenübertragung anbelangt, arbeiten die Internet Provider meist störungsfrei. Die versprochene Datenübertragungsrate wird in der Regel auch eingehalten, außer die Leistungen müssen eine zu weite Entfernung überbrücken.
Doch W-LAN Router bremsen den Datenfluss oft aus. Daher sollte lieber auf ein Netzwerkkabel zurück gegriffen werden, auch wenn dies mehr Kabelsalat bedeuten sollte.

Check der Internet Provider

Bei der Bestellung und Einrichtung der Internetanschlüsse ist nicht selten Ärger vorprogrammiert. Entweder klappt etwa nicht mit der Auftragsbearbeitung nicht oder man kommt nicht ins Internet, obwohl alles richtig angeschlossen und installiert wurde. Doch in den meisten Fällen geht alles glatt.
Und falls nicht, gibt ja den oftmals richtig guten Service der einzelnen DSL-Anbieter, auf den man in verschiedenster Weise zurückgreifen kann. Bei manchen Anbietern besteht allerdings noch Nachholbedarf in Sachen Kundendienst. Ewig lange Warteschleifen und unqualifizierte Antworten am Telefon sind nicht ungewöhnlich. Auf Anfragen per Email sollte man lieber ganz verzichten, wenn man eine verspätete oder gar keine Antwort riskieren will.

In Bezug auf die AGB sind manchmal rechtlich unwirksame Passagen enthalten, wie beispielsweise Preiserhöhungen ohne Widerspruchsrecht oder die Sperrung des Internetzugangs bei Zahlungsrückstand, eine Maßnahme, die aber nur erlaubt ist, wenn der Betrag mindestens 75€ beträgt und dem Kunden zwei Wochen vorher Bescheid gegeben wurde.

Die Bereitstellung der benötigten Geräte gibt es bei einigen Anbietern kostenlos oder vergünstigt. Ein Blick lohnt sich auf auf die Hardware- und Versandkosten. Nehmen Sie einen Router, können mehrere Personen im Haushalt surfen. Geräte wie einen DSL-Modem oder der eben genannte Router sind meist kostenlos oder als Leihgerät erhältlich. Eine Rechnung per Post lassen sich unter Umständen einige Internet Anbieter teurer bezahlen. Wählen Sie deshalb lieber die kostenlose Onlinerechnung.
Wenn Sie keinen Wert auf Zusatzleistungen wie eigene Homepage, Virenschutzsoftware oder Kinderschutzfilter legen, reicht ein Tarif, der Sie einfach nur ins Internet bringt.
Bei der Wahl der Flatrate sollten Sie darauf achten, dass es sich dabei nicht um einen Zeit- oder Volumentarif handelt, der Sie in Ihrer Surffreiheit einschränkt.