Der kostenlose DSL-Tarifrechner
Wie funktioniert DSL?
Unter DSL (Digital Subscriber Line), zu deutsch etwa „Digitaler Teilnehmeranschluss“, versteht man eine Reihe von Übertragungstechniken per Breitband.
In der Regel handelt es sich dabei um ADSL (Asymetrisches DSL). Dieses ermöglicht eine hohe Datenübertragungsrate in Richtung Nutzer, während die Datenübertragungsrate in Richtung Internet, sprich zum Uploaden niedrig gehalten wird.
Dieses Modell ist vor allem auf die Wünsche der Privatkunden abgestimmt, die schnell im Internet surfen und sich bequem mit Audio- und Filmdateien versorgen wollen. Die Datenrate in Richtung Internet spielt für den privaten Verbraucher eher eine untergeordnete Rolle, während es viele Firmen wirklich wichtig sein kann, auch in diesem Bereich gute Geschwindigkeiten zur Verfügung zu haben.
Breitband dank DSL
DSL stützt sich im Gegensatz zu ISDN bei der Datenübertragung auf größere Frequenzbereiche, wobei die Breite dieses Frequenzbandes mit einer geringeren Reichweite des vom Frequenzband ausgehenden Signals einhergeht, so dass das Signal bei Ankunft an der Ortsvermittlungsstelle bereits umgewandelt werden muss. Aus dem analogen wird ein digitales Signal.
Der sonst für die Festnetztelefonie verwendete Frequenzbereich bleibt beim ADSL ungenutzt, so kann der Verbraucher gleichzeitig surfen und telefonieren. Dies war in den Anfängen des DSL nicht möglich, was dazu führte, dass jemand, der sich im Internet bewegte, telefonisch nicht erreichbar war. Der analoge Telefonverkehr bedient sich mit Frequenzen bis 4 kHz. Wegen der Aufsplittung der Bandbreite in unterschiedliche Kanäle für Sprach- und Dateninformationen werden für die DSL- Technologie Frequenzen in Höhe bis zu 1,1 MHz verfügbar.
DSL - Die Unterschiede
Neben ASDL gibt es auch noch SDSL (symmetrisches DSL), wo sich Sende- und Empfangsrate der Daten gleichen. Diese Variante ist vornehmlich für Geschäftskunden, die große Datenpakete verschicken müssen, von Bedeutung.
Die in den 90ern breiten Bevölkerungsschichten zugänglich gewordenen ISDN-Anschlüsse dienten vorrangig dem Telefonieren mit mehreren Nutzerkanälen über ein und dieselbe Amtsleitung. Das Telefonieren bei gleichzeitiger Internetnutzung war über eine Schmalbandverbindung möglich. Dessen Übertragungsrate betrug aber nur 56 kbit/s, bzw. 128 kbit/s bei zwei gebündelten Kanälen.
Im Gegensatz dazu sind beispielsweise bei DSL Geschwindigkeiten von ca. 1.000 kbit/s oder 6.000 kbit/s möglich. Wie schnell man unterwegs sein möchte, hängt dabei von Nutzer und Tarif ab. Mit schnellen DSL-Verbindungen ist das immer beliebter werdende Abrufen von Video-on-Demand Anwendungen störungsfrei möglich.
Überhaupt ist DSL für jeden geeignet, der nicht nur E-Mail abrufen will. Nutzen Sie Ihren ISDN-Anschluss in Verbindung mit DSL, stehen Ihnen neben dem Internet noch zwei Telefonleitung zur Verfügung. Neben Kupferkabeln ist die DSL- Nutzung auch über Glasfaser und Satellit möglich.